Damit das Laden im Alltag komfortabel ist, aber auch optisch ansprechend, spielen Montage, Ausführung des Ladepunkts und das Design der Wallbox eine zentrale Rolle.
Die Wahl des Montageorts bestimmt, wie praktisch die Wallbox im täglichen Gebrauch ist.
Wandmontage
Die häufigste Lösung ist die Installation an einer Hauswand, in der Garage oder am Carport. Sie ist platzsparend, vergleichsweise kostengünstig und bietet zusätzlichen Schutz vor Witterungseinflüssen. Wichtig ist die richtige Montagehöhe, damit die Bedienung ergonomisch bleibt und das Kabel bequem eingesteckt werden kann.
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Stele und Fundamente
Steht keine geeignete Wand zur Verfügung – etwa bei Stellplätzen im Freien – kann die Wallbox auf einer Stele montiert werden. Für viele Modelle gibt es passende Stelen als Zubehör, teilweise sogar für zwei Ladepunkte. Ein universelles oder herstellerspezifisches Fundament sorgt dabei für einen stabilen und langfristig sicheren Stand. Bei der Kabelverlegung im Erdreich sollten geeignete Erdkabel oder besser noch Leerrohre eingesetzt werden, um später bei Erweiterungen oder einem Kabeltausch flexibel zu bleiben.
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Neben der Montage entscheidet auch die Ausführung des Typ 2-Ladepunkts über Alltagstauglichkeit und Komfort.
Socket oder festes Ladekabel
Wallboxen sind entweder mit einer Typ-2-Steckdose („Socket“) oder mit fest angeschlagenem Ladekabel erhältlich.
Ein festes Kabel bietet hohen Komfort, da es jederzeit griffbereit ist. Typische Kabellängen liegen bei 5 oder 7,5 Metern – ausreichend für die meisten Fahrzeuge und Ladebuchsen-Positionen. Einige Ladestationen ermöglichen technisch den Austausch eines zu kurz gewordenen oder defekten Kabels, die Hersteller übernehmen dafür aber meist keine Gewährleistung.
Wer flexibel bleiben möchte, ist mit einer Steckdosen-Variante besser beraten. Zudem wirken Wallboxen mit Steckdose optisch oft aufgeräumter und minimalistischer.
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Kabelmanagement
Ein durchdachtes Kabelmanagement schützt das Ladekabel vor Verschmutzung und Beschädigung und sorgt gleichzeitig für Ordnung am Stellplatz. Die einfachste Lösung sind Buchsen, Wandhalterungen oder Haken, an denen das Kabel nach dem Ladevorgang aufgewickelt wird. Komfortabler sind Systeme mit Auszug oder Schwenkarm, bei denen das Kabel beim Laden geführt wird und sich nach Gebrauch automatisch wieder aufrollt oder sauber ablegt. Solche Systeme eignen sich besonders, wenn regelmäßig geladen wird und das Kabel oft bewegt wird.
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Da die Wallbox gut sichtbar am Haus oder Stellplatz montiert wird, spielt für viele auch die Optik eine Rolle. Neben schlichten, funktionalen Ausführungen gibt es inzwischen zahlreiche Design-Wallboxen, die sich harmonisch in die Architektur einfügen – von minimalistischen Formen über hochwertige Materialien bis hin zu anpassbaren Fronten. Wer Wert auf Ästhetik legt, findet heute eine große Auswahl, die Funktionalität mit einem ansprechenden Erscheinungsbild verbindet. Einige Hersteller bieten sogar Wechselcover zu geringen Kosten an, mit denen sich die Farbe der Wallbox später unkompliziert anpassen lässt.