Kostenloser Standardversand & Retoure
Kauf auf Rechnung
Expertenberatung, auch nach dem Kauf
Schnelle Lieferung & hohe Verfügbarkeit
+49 941 201 77 00

Energieintegration & PV-Nutzung

Alle wichtigen Infos auf einen Blick →

Damit die Wallbox Ihr Elektroauto zuverlässig versorgen kann, muss sie fachgerecht angeschlossen und kontinuierlich mit Energie versorgt werden. Besonders effizient und kostengünstig ist die Nutzung überschüssiger Solarenergie aus der eigenen PV-Anlage, sodass das Fahrzeug bevorzugt mit selbst erzeugtem Strom geladen wird. Perspektivisch eröffnet die Technologie zudem Möglichkeiten wie bidirektionales Laden, bei dem die Fahrzeugbatterie zudem noch als Speicher für das Zuhause verwendet werden kann.

→ Elektrischer Anschluss

Damit die Wallbox zuverlässig und sicher arbeitet, muss sie korrekt in der Elektroverteilung angeschlossen werden. Standard-Wallboxen mit 11 kW lassen sich in vielen Fällen einfach an einer bestehenden Verteilung anschließen. Die Planung und Installation sollte immer durch einen qualifizierten Elektrofachbetrieb erfolgen.

Sicherer Betrieb durch passende Leitung

Die Wahl der richtigen Leitung ist entscheidend für einen sicheren Betrieb. Der Kabelquerschnitt muss so bemessen sein, dass die Leitung die Dauerlast der Wallbox über die geplante Distanz sicher tragen kann. Liegt bereits ein Kabel zum Montageort, kann im Einzelfall geprüft werden, ob dieses weiterverwendet werden kann.

Da die meisten Ladestationen bei der Installation in ihrer Leistung gedrosselt werden können, reicht manchmal auch ein geringerer Kabelquerschnitt aus – insbesondere, weil aufgrund der langen Standzeiten nachts selbst 6,9 kW (10 A) für eine vollständige Ladung ausreichen können.

Wird eine neue Leitung verlegt, sollte zusätzlich immer ein Netzwerkkabel mitgeführt werden, um die Wallbox bei Bedarf per LAN sicher ins Heimnetz einbinden zu können.

Separate Unterverteilung spart Aufwand

Manchmal steht der Elektroinstallateur vor der Herausforderung, dass der Anschlussschrank nicht mehr den aktuellen Standards entspricht. Schließt er trotzdem die Ladestation daran an, muss er die Elektroinstallation komplett auf den Stand der Technik bringen, was zu großen Aufwänden und Kosten führt.

In solchen Fällen kann die Installation eines separaten, kleinen Unterverteilers für die Ladestation sinnvoll sein.

Richtiger FI-Typ sorgt für Sicherheit

Für den sicheren Betrieb einer Wallbox ist ein Fehlerstromschutz erforderlich, der sowohl Wechsel- als auch Gleichfehlerströme erkennt und zuverlässig abschaltet. Herkömmliche FI-Schalter vom Typ A erfassen nur Wechselströme.

Da FI-Schalter vom Typ B, die auch Gleichfehlerströme erkennen, sehr teuer sind, verfügen viele moderne Ladestationen über einen integrierten DC-Fehlerstromschutz (meist 6 mA). In diesem Fall genügt es, die Verteilung mit einem Typ A FI zu ergänzen.

Welche Lösung konkret erforderlich ist, hängt davon ab, welche Schutzfunktionen bereits in der Wallbox integriert sind.

Szenario Ladestation Verteilung
A DC Fehlerstromschutz Typ A FI
B Typ A FI +
DC Fehlerstromschutz
C Typ B FI
D Typ B FI

Schutz vor Blitz- und Netzspitzen

Damit Wallbox, Fahrzeug und Installation auch nach einer Überspannung zuverlässig funktionieren, sollte ein geeigneter Überspannungsschutz vorgesehen werden. Überspannungen können etwa durch Blitzeinschläge oder Schalthandlungen im Netz entstehen und empfindliche Elektronik dauerhaft schädigen.

In vielen Neubauten ist ein Überspannungsschutz bereits in der Hauptverteilung installiert. Fehlt dieser oder liegt die Elektroverteilung weiter als 15 Meter von der Ladestation entfernt, empfiehlt sich eine Nachrüstung direkt bei der Installation.

→ Günstig laden mit PV-Überschuss​

Eine Wallbox kann so gesteuert werden, dass sie bevorzugt überschüssigen Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage nutzt. Damit steigt der Eigenverbrauch, die Stromkosten sinken und das Elektroauto wird besonders nachhaltig geladen.​

Eine Wallbox kann so gesteuert werden, dass sie bevorzugt überschüssigen Solarstrom aus der eigenen Photovoltaikanlage nutzt. Damit steigt der Eigenverbrauch, die Stromkosten sinken und das Elektroauto wird besonders nachhaltig geladen.​

Bis zu 500 € Einsparung pro Jahr

Wird das Fahrzeug überwiegend mit eigenem Solarstrom geladen, reduziert sich der Netzbezug deutlich. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 8 kWp PV-Anlage lassen sich so jährlich mehrere hundert Euro sparen.

Beispiel:
Während Netzstrom rund 30 ct/kWh kostet, liegen die Erzeugungskosten für PV-Strom oft nur bei 8–12 ct/kWh. Wer 2.500 kWh (ca. 15.000 km) pro Jahr ins Elektroauto lädt, spart damit 400–500 € jährlich.​

Umsetzungsmöglichkeiten

Vorneweg: Natürlich kann man die Sonne und den Ladevorgang immer im Blick behalten und manuell das Laden starten und unterbrechen wenn genug Strom vom Dach da ist. Für das PV-Überschussladen gibt es aber auch verschiedene technische Ansätze, die je nach Wallbox-Typ genutzt werden können:

Smart Meter oder CT-Klemmen messen den Stromfluss im Hausanschluss. Die Wallbox erkennt dann, wie viel Strom eingespeist wird und startet bzw. unterbricht den Ladevorgang. Einfachste und unabhängigste Lösung.
Direkte Datenverbindung zum Wechselrichter: Wallbox und Wechselrichter kommunizieren direkt. Der Wechselrichter übernimmt die Steuerung der Wallbox und des Ladevorgangs.​
Separates Energiemanagementsystem bietet die umfassendste Lösung. Neben Wallbox und Wechselrichter können auch Speicher, Wärmepumpe oder andere Verbraucher eingebunden und intelligent gesteuert werden.​​

Phasenumschaltung​

Die meisten Fahrzeuge benötigen mindestens 6 A Ladestrom und können mit einer oder drei Phasen geladen werden. Dreiphasiges Laden startet dadurch erst bei etwa 4,2 kW PV-Leistung. Einphasiges Laden funktioniert hingegen bereits ab ca. 1,4 kW. Eine automatische Phasenumschaltung in der Wallbox sorgt dafür, dass auch kleine Solarüberschüsse genutzt werden können. Moderne Systeme wechseln eigenständig zwischen ein- und dreiphasigem Betrieb – ohne Eingriff des Nutzers – und steigern so den Eigenverbrauch deutlich.​

→ Flexibel laden mit dynamischen Strompreisen

Neben eigenem Solarstrom lassen sich auch günstige Börsenstrompreise für das Laden des Elektroautos nutzen. Dynamische Stromtarife orientieren sich an den stündlich schwankenden Marktpreisen, die mit wachsenden Anteilen erneuerbarer Energien immer größer werden und ermöglichen es, gezielt in günstigen Zeiten zu laden. Damit können die Stromkosten zusätzlich deutlich reduziert werden.​

Kostenersparnis durch flexible Ladezeiten

Während der durchschnittliche Haushaltsstromtarif bei ca. 28–32 ct/kWh liegt, schwanken dynamische Tarife je nach Tageszeit oft zwischen 10 und 40 ct/kWh. Wird das Fahrzeug gezielt in günstigen Zeitfenstern geladen, lassen sich im Jahr mehrere hundert Euro sparen. Beispiel: Wer 2.500 kWh pro Jahr lädt und im Schnitt 8 ct/kWh weniger zahlt, spart rund 200 € jährlich.

Voraussetzungen und Umsetzung

Damit gezielt in günstigen Zeitfenstern geladen werden kann, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

Ein dynamischer Stromtarif mit passendem Zähler (i. d. R. Smart Meter)
Eine smarte Wallbox, die sich nach Preissignalen steuern lässt, z. B. über eine Verbindung der Wallbox App mit der App des Energieversorgers.

Spannende Alternative zu PV-Überschussladen

Für Haushalte ohne eigene Photovoltaikanlage sind dynamische Stromtarife eine attraktive Möglichkeit, die Ladekosten zu senken. Während PV-Besitzer ihren Eigenverbrauch optimieren, profitieren Nutzer ohne PV durch zeitgesteuertes Laden ebenfalls von günstigen Strompreisen – meist sogar zu ähnlichen Zeiten, in denen auch eine PV-Anlage hohe Erträge liefern würde.​

Kostenersparnis durch flexible Ladezeiten

Während der durchschnittliche Haushaltsstromtarif bei ca. 28–32 ct/kWh liegt, schwanken dynamische Tarife je nach Tageszeit oft zwischen 10 und 40 ct/kWh. Wird das Fahrzeug gezielt in günstigen Zeitfenstern geladen, lassen sich im Jahr mehrere hundert Euro sparen. Beispiel: Wer 2.500 kWh pro Jahr lädt und im Schnitt 8 ct/kWh weniger zahlt, spart rund 200 € jährlich.

Voraussetzungen und Umsetzung

Damit gezielt in günstigen Zeitfenstern geladen werden kann, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

Ein dynamischer Stromtarif mit passendem Zähler (i. d. R. Smart Meter)
Eine smarte Wallbox, die sich nach Preissignalen steuern lässt, z. B. über eine Verbindung der Wallbox App mit der App des Energieversorgers.

Spannende Alternative zu PV-Überschussladen

Für Haushalte ohne eigene Photovoltaikanlage sind dynamische Stromtarife eine attraktive Möglichkeit, die Ladekosten zu senken. Während PV-Besitzer ihren Eigenverbrauch optimieren, profitieren Nutzer ohne PV durch zeitgesteuertes Laden ebenfalls von günstigen Strompreisen – meist sogar zu ähnlichen Zeiten, in denen auch eine PV-Anlage hohe Erträge liefern würde.​

Kostenersparnis durch flexible Ladezeiten

Während der durchschnittliche Haushaltsstromtarif bei ca. 28–32 ct/kWh liegt, schwanken dynamische Tarife je nach Tageszeit oft zwischen 10 und 40 ct/kWh. Wird das...

Voraussetzungen und Umsetzung

Damit gezielt in günstigen Zeitfenstern geladen werden kann, müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein:

Ein dynamische...

Spannende Alternative zu PV-Überschussladen

Für Haushalte ohne eigene Photovoltaikanlage sind dynamische Stromtarife eine attraktive Möglichkeit, die Ladekosten zu senken. Während PV-Besitzer ihren Eigen...



Beratung & Hilfe

Sie benötigen Unterstützung?

Wir sind für Sie erreichbar:
Technischer Support
Mo-Do: 08-17 Uhr | Fr: 08-15 Uhr
Oder
Bitte fügen Sie ein weiteres Produkt zum Vergleich hinzu.
Product Compare added Product Compare