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Das Laden mit der eigenen Wallbox zuhause ist in den meisten Fällen die günstigste und bequemste Möglichkeit, das Elektroauto mit Energie zu versorgen. Ausschlaggebend ist eine Anschlussmöglichkeit an den eigenen Stromzähler. Die meisten Ladestationen bringen neben der reinen Ladefunktion verschiedene zusätzliche Aspekte und Mehrwerte mit. Wir geben einen Überblick, worauf es in welchen Fällen ankommt.

Anwendungsfälle beim Laden zuhause

Über 95 % unserer Kunden interessieren sich für einen der nachfolgenden drei Anwendungsfälle: Wenn nicht einfach geladen werden soll, wollen die meisten Kunden gezielt PV-Überschuss nutzen oder ihren Dienstwagen zuhause laden.

Anwendungsfälle beim Laden zuhause

Die meisten unserer Kunden – über 95 % – suchen nach einer Lösung für einen dieser drei Anwendungsfälle: einfach laden, PV-Überschuss nutzen oder den Dienstwagen zuhause laden.

In vier Schritten zur passenden Wallbox zuhause

Wir haben die wichtigsten Aspekte für den Wallbox-Kauf zusammengestellt: von gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen über die Integration Ihrer PV bis hin zu Montageoptionen und smarten Funktionen wie App-Steuerung und Ladedatenerfassung.​

Wichtiges vor dem Kauf einer Wallbox

Gut zu wissen

Bevor Sie eine Wallbox auswählen, sollten einige rechtliche und technische Rahmenbedingungen beachtet werden – von der Anmeldung beim Netzbetreiber über Vorgaben zur Steuerbarkeit bis hin zu zukünftigen Entwicklungen wie dem bidirektionalen Laden.


Gut zu wissen

Bevor Sie eine Wallbox auswählen, sollten einige rechtliche und technische Rahmenbedingungen beachtet werden – von der Anmeldung beim Netzbetreiber über Vorgaben zur Steuerbarkeit bis hin zu zukünftigen Entwicklungen wie dem bidirektionalen Laden.

Alle wichtigen Themen im Überblick

Wallbox, mobile Ladestation oder einfach Schuko-Steckdose?

Elektroautos können mit dem Notladekabel, das häufig im Lieferumfang enthalten ist, theoretisch an einer herkömmlichen Schuko‑Steckdose geladen werden. Eine Standard‑Steckdose liefert in der Regel nur 2,3 bis 3,7 kW und kann gleichzeitig ein Sicherheitsrisiko darstellen, da weder die Steckdose noch die Installation für dauerhaftes Laden ausgelegt sind.

Mobile Ladestationen an einer roten CEE‑Steckdose bieten zwar höhere Ladeleistung und Funktionen ähnlich einer Wallbox, die CEE-Steckdosen sind jedoch oft ebenfalls nicht für diesen Zweck installiert worden – bei längeren Ladezeiten kann auch hier die Installation überlastet werden.

Soll dauerhaft an einer CEE-Steckdose geladen werden, empfiehlt es sich, deren Installation durch einen Elektroinstallateur überprüfen zu lassen. Letztlich bietet eine fest installierte Wallbox aber für den täglichen Heimgebrauch den höchsten Komfort, die größte Sicherheit und die besten Integrationsmöglichkeiten. ​

Welche Leistung braucht meine Wallbox?​

Die meisten Elektrofahrzeuge können maximal mit 11 kW Wechselstrom geladen werden. Das bedeutet: Selbst wenn eine Wallbox 22 kW bereitstellt, kann das Auto oft nicht schneller laden. Für typische Haushalte ist daher eine 11 kW-Wallbox völlig ausreichend. In den meisten Fällen werden die Fahrzeuge über Nacht geladen, sodass die vorhandene Ladeleistung problemlos ausreicht, um den Akku vollständig aufzuladen.

Eine 22 kW-Wallbox lohnt sich nur, wenn das Auto diese Leistung unterstützt, regelmäßig nur kurze Standzeiten zur Verfügung stehen und der Hausanschluss entsprechend dimensioniert ist. Neben der Ladegeschwindigkeit spielen auch Kosten und Installationsaufwand eine Rolle: Wallboxen mit höherer Leistung sind in Anschaffung und Genehmigung meist aufwendiger.​

Jede Wallbox ab 12 kW ist genehmigungspflichtig​

Ladestationen gelten in Deutschland als anmeldepflichtige Verbraucher gemäß §19 der Niederspannungsanschlussverordnung. Das bedeutet: Jede Wallbox muss dem örtlichen Netzbetreiber gemeldet werden.

Ab einer Ladeleistung von 12 kW ist vor der Installation zusätzlich eine Genehmigung einzuholen. Diese Meldung übernimmt in der Regel der Elektrofachbetrieb, der die Wallbox installiert.

Der Hintergrund: Netzbetreiber möchten sicherstellen, dass die lokale Netzstabilität gewährleistet ist und ausreichend Kapazität vorhanden ist. Für Sie als Nutzer ist dies meist nur ein organisatorischer Schritt, auf den Sie bei der Beauftragung Ihres Installateurs achten sollten.

Drosselung möglich – Kostenersparnis inklusive

Seit 2024 gelten Wallboxen ab einer Leistung von 4,2 kW als „steuerbare Verbrauchseinrichtungen“. Das bedeutet: Der Netzbetreiber darf den Ladevorgang in Zeiten hoher Auslastung drosseln, allerdings nur bis zu einer festgelegten Mindestleistung von 4,2 kW – eine komplette Abschaltung ist ausgeschlossen.

Im Gegenzug erhalten Sie als Nutzer reduzierte Netzentgelte, entweder pauschal oder über einen vergünstigten Arbeitspreis. Für Sie entsteht dadurch kein zusätzlicher Aufwand: Ihr Elektrofachbetrieb übernimmt die Anmeldung beim Netzbetreiber und stellt sicher, dass die Wallbox technisch geeignet ist. Wichtig ist nur, dass die Steuerbarkeit von Anfang an berücksichtigt wird, da eine nachträgliche Anpassung meist aufwendiger ist.


Mehr zur Umsetzung von §14a EnWG →

Das Auto als Stromspeicher für Haus und Netz

Beim bidirektionalen Laden können Elektroautos nicht nur Strom aufnehmen, sondern ihn auch zurück ins Hausnetz (Vehicle-to-Home / V2H) oder in das öffentliche Netz (Vehicle-to-Grid / V2G) einspeisen. In Europa findet diese Technologie aktuell vor allem im V2H-Bereich Anwendung – etwa zum Ausgleich eigener PV-Überschüsse, jedoch meist noch in Modellprojekten, da bidirektionale Wallboxen teuer sind, wenige Fahrzeuge unterstützt werden und gesetzliche Rahmen fehlen.

Was kostet eine Wallbox?

Eine Wallbox für zuhause kostet je nach Ausstattung zwischen rund 300 und 1.500 Euro – zuzüglich Installation. Hinzu kommen Installationskosten, die je nach Aufwand (Kabellänge, Elektroinstallation, Unterverteilung) typischerweise zwischen 300 und 800 Euro liegen. Insgesamt sollte man für eine vollständige Lösung mit 11 kW also grob mit 600 bis 2.300 Euro rechnen.

Warum sind manche Wallboxen so viel teurer?

Der Preisunterschied ergibt sich vor allem aus dem Funktionsumfang. Günstige Basismodelle laden zuverlässig mit 11 kW – mehr nicht. Teurere Modelle bieten zusätzliche Funktionen, die im Alltag oder bei höheren Anforderungen relevant werden:

Smarte Steuerung & App: Teure Modelle lassen sich per App aus der Ferne steuern, zeigen Verbrauchsdaten an und können Ladevorgänge automatisch planen – etwa für PV-Überschussladen oder günstige Stromtarife.

Energiemanagement & PV-Integration: Wallboxen mit Schnittstellen zu Wechselrichtern oder Energiemanagementsystemen steuern den Ladevorgang automatisch in Abhängigkeit von verfügbarem Solarstrom oder aktuellem Strompreis.

Zugangsschutz: RFID-Kartenleser oder andere Zugangssicherungen sind oft nur in mittleren und höheren Preisklassen integriert – relevant, wenn die Wallbox frei zugänglich montiert wird.

MID-Zähler: Wer Ladekosten gegenüber Arbeitgeber oder Finanzamt abrechnen möchte, benötigt eine Wallbox mit geeichtem Zähler. Diese sind meist etwas teurer.

22 kW statt 11 kW: Wallboxen mit 22 kW Ladeleistung kosten mehr, erfordern zudem eine Genehmigung des Netzbetreibers und sind nur sinnvoll, wenn das Fahrzeug diese Leistung auch aufnehmen kann.

Wann lohnt sich ein teureres Modell?

Wer seine Wallbox einfach nur zum Laden nutzen möchte, ist mit einem soliden Basisgerät gut bedient. Wer jedoch eine PV-Anlage betreibt, Ladekosten dokumentieren muss oder die Wallbox in ein Smart-Home-System einbinden möchte, profitiert von den Zusatzfunktionen – und holt den Aufpreis oft über niedrigere Ladekosten wieder herein.

Zuschüsse für Kauf und Installation nutzen

Beim Kauf einer Wallbox können Sie von staatlichen Förderungen profitieren. In Deutschland wurden private Ladepunkte z.B. bereits über das KfW‑Programm 440 und über viele regionale Förderprogramme unterstützt. Gefördert werden meist sowohl die Anschaffung der Wallbox als auch gegebenenfalls die Installation durch einen Elektrofachbetrieb.

Wichtig ist meistens, dass die Förderung vor dem Kauf oder der Installation beantragt wird, da nachträgliche Anträge in der Regel nicht akzeptiert werden. Aktuelle Förderprogramme können Sie anhand unserer Förderdatenbank finden.​


Jetzt Förderdatenbank ansehen →

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FAQs – Ihre Fragen, unsere Antworten

BetriebPlus ist unsere umfassende Betriebslösung für Ladeinfrastruktur in Unternehmen, Immobilien und im öffentlichen Raum. Sie umfasst alles vom technischen Betrieb über das Nutzer- und Abrechnungsmanagement bis hin zur Anbindung an öffentliche Ladenetze.

BetriebPlus ist ideal für Unternehmen, Immobilienbesitzer, Wohnbaugesellschaften, öffentliche Einrichtungen oder Gewerbetreibende, die Ladeinfrastruktur professionell betreiben und abrechnen möchten – unabhängig von Größe oder Branche.

BetriebPlus ermöglicht die automatische Abrechnung der Ladevorgänge – z. B. nach Nutzergruppen, Kostenstellen oder Ladezeiten. Die Abrechnung kann über ein zentrales Backend oder über Drittanbieter erfolgen und lässt sich flexibel in bestehende Systeme integrieren.

Mit BetriebPlus lassen sich unterschiedliche Nutzergruppen gleichzeitig verwalten: z. B. Flottenfahrzeuge, Mitarbeitende (dienstlich und privat), Gäste, Kundschaft oder Mieter. Die Tarifstruktur und Zugriffsrechte werden dabei individuell konfiguriert.

Wir empfehlen grundsätzlich den Einsatz eichrechtskonformer oder mindestens MID-zertifizierter Ladestationen – insbesondere, wenn der Strom abgerechnet werden soll. Die passende Messtechnik wird bereits in der Planungsphase berücksichtigt.

Ja. BetriebPlus ist skalierbar – egal ob einzelne Ladepunkte, ganze Ladeparks oder Etappen-Ausbau in Immobilien. Besonders bei Immobilienprojekten unterstützen wir mit einem 2-Stufen-Modell, das spätere Erweiterungen unkompliziert ermöglicht.

Minimal – wir übernehmen die Einrichtung, den laufenden Betrieb, das Monitoring und auf Wunsch auch die Abrechnung. Sie behalten jederzeit den Überblick, müssen sich aber nicht um Details kümmern.

Ja. Wenn Sie Ihre Ladepunkte öffentlich betreiben, erhalten Sie eine monatliche Vergütung pro Ladevorgang. Zusätzlich profitieren Sie von fixen Vergütungssätzen und der jährlichen THG-Prämie.

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