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EMob-Wissen Teil 1 - die Fahrzeuge

Durch den wachsenden Umweltgedanken und das Bewusstsein, dass sich die auf der Grundlage von Verbrennungsmotoren jetzige Form der Mobilität nicht langfristig sichern lässt, werden E-Fahrzeuge immer beliebter. Aber wie sieht die aktuelle und zukünftige Marktlage in diesem Segment aus?

Kleinwagen - Elektroautos für die Stadt

Wer in der Stadt mit einem E-Auto auf volle Mobilität setzen und dabei bei der Parkplatzsuche sozusagen einen leichten Stand haben will, kann mittlerweile aus einer breiten Palette von Kleinwagen mit Elektromotoren auswählen. 

Deutsche Autohersteller entsprechen allmählich dem Wunsch heimischer Autofahrer nach guten und zuverlässigen Elektroautos. Durch die Kurzstrecken, die man in der Stadt in der Regel zurücklegt, stellt auch die Reichweite der Wagen zwischen 260 und 300 Kilometer die meisten Fahrzeughalter mehr als zufrieden.

Daimler geht im Segment der E-Kleinwagen mit dem Smart Fortwo Elektro an den Start. Volkswagens E-Auto bei Kleinwagen ist der VW e-Up, während BMW mit dem BMW i3 und dem Mini Cooper SE sogar zwei kleine E-Stadtflitzer auf den Markt hat. Zur VW-Familie gehört auch Skoda. Die tschechisch-deutsche Autoschmiede bringt ab Anfang 2020 den Skoda Citigo e iV als innerstädtischen E-Kleinwagen in ihre Schauräume. Und VW hat mit dem Seat Mii electric, der ebenfalls ab 2020 zu erwerben ist, noch einen Kleinwagen mit Elektromotor im Köcher. Hinzu kommen der Peugeot iOn und der Citroen Z-Zero.

Zudem mischt der Microlino vom Scooterhersteller Micro Mobility Systems den Markt auf. Nach einer Rechtsstreitigkeit gaben die Macher Anfang 2020 grünes Licht für den Start. Der Kleinstwagen kommt mit einem Preis von unter 20.000 Euro auf den Markt. Leider müssen sich Interessenten noch gedulden - der Mini-Stromer ist erst 2021 verfügbar.

Die Preise für einen Kleinwagen mit Elektromotor liegen aktuell zwischen 20.000 für den e.GO Life, einem relativ unbekannten, dafür umso interessanteren Fahrzeug von der e.GO Mobile AG in Aachen, und 22.000 für den Smart und den VW e-UP. Der Rest liegt preislich dazwischen. Lediglich der Mini Cooper SE kostet mit 32.500 Euro deutlich mehr.

Mittelklassewagen – E-Autos für die breite Masse

E-Autos aus dem Segment der Mittelklassewagen kommen aus der ganzen Welt. Diese stellen nach aktuellem Erkenntnisstand den größten Teil des Marktes an Elektroautos dar. In diese Klasse fallen unter anderem der neue Peugeot e-208, der Opel Corsa-e, der Honda e, das Tesla Model S, der Renault Zoe und der Zoe II, der Hyundai Kona Elektro, der Kia e-Soul, der VW e-Golf und ID3 sowie der Nissan Leaf.

Da diese Fahrzeugklasse vor allem auch bei Hausbesitzern beliebt ist, raten viele Experten hierbei dazu, eine Wallbox, also eine E-Tankstelle, für das eigene Heim anzuschaffen. So hat man zuhause immer eine passende Ladestation und somit immer einen vollen E-Motor. Die genannten Elektroautos schaffen im Durchschnitt 300 Kilometer mit einer vollen Ladung. Preislich der günstigste ist laut aktuellen Zahlen der Opel Corsa-e mit einem Basispreis von 29.900 Euro. Am meisten Geld für E-Mobilität muss man in diesem Fahrzeugsegment mit 44.700 Euro beim Nissan Leaf ausgeben. 

Oberklassewagen – Elektroautos für den gehobenen Geschmack

Auch Elektromobilität muss nicht ohne luxuriöse Boliden auskommen. Modelle, die nicht nur durch E-Motoren angetrieben werden, sondern den Fahrzeuginsassen auch Bequemlichkeit in allen Belangen bieten, sind zum Beispiel der Jaguar I-Pace, der Audi e-tron, der Mercedes EQC, ab Ende 2020 der Porsche Taycan, und die Tesla Modelle S und X.

Die E-Oberklassewagen verschaffen den Haltern nicht nur puren Luxus, auch die Geldbörsen müssen weit geöffnet werden. Bis auf den Porsche mit seinen 152.000 Euro pegeln sich die anderen Anbieter von E-Autos der Oberklasse zwischen 80.000 und 93.000 Euro ein. Mit dem Porsche Taycan steckt man sein Geld unter anderem in die 761 PS, mit denen man losbrausen kann. Am nächsten dran sind die Modelle von Tesla mit 600 (S) und 530 (X) stromgetriebenen Pferdestärken. Der Rest bringt seine 400 PS Leistung über je einen E-Motor pro Achse auf die Straße.

Über den Autor
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Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.
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