08.01.2021

E-Auto / Emobility: In Linz beginnts – auch die E-Mobilität

Elektroauto: In Linz ist die Elektromobilität auf dem Vormarsch. Die Stadt rüstet um und E-Autos rollen auf den Straßen. Doch das ist nur der Anfang.

© energielösung GmbH

Linz ist die Hauptstadt des Landes Oberösterreich. Der hierfür zuständige Straßendienst, auch Straßenmeisterei genannt, verwendete über die vergangenen Jahrzehnte Fahrzeug, die mit Dieseltreibstoff fuhren. Um hier allmählich umzurüsten, hat man den ersten von vielen Schritten gesetzt. Ein erster Dieseldienstwagen wurde nun durch ein Elektroauto ersetzt.

6.000 Kilometer Landstraße allein in Oberösterreich

Die Aufgaben der Straßenmeisterei im oberösterreichischen Linz sind vielfältig und verantwortungsvoll. Außer der Autobahn sind die Mitarbeiter der Straßenmeisterei für jeden Meter des 6.000 Kilometer umfassenden oö. Landstraßennetzes zuständig. Die Bediensteten sind grundlegend dazu da, die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit der Straßen zu gewährleisten. In den Verantwortungsbereich der Linzer Straßenmeisterei fallen der Straßenbau, die Fahrbahninstandhaltung, der Winterdienst, die Straßensicherheit, die Grünflächenpflege, der Erhalt der Nebenanlagen, der Streckendienst sowie die Verwaltung der Straßenanlagen. Der Verantwortliche für das Linzer Straßennetz ist unter anderem bei Grabungen vor Ort, um sich von der Lage ein Bild zu machen.

Vizebürgermeister hat emissionslose E-Mobilität für ganz Linz als Ziel

Für all diese Aufgaben verwendet die Straßenmeisterei Linz einen immens großen Fuhrpark an Fahrzeugen. Nun bekommt der Verantwortliche für den Gesamtzustand des Linzer Straßennetzes ein Elektroauto gestellt. Mit diesem wird er im gesamten Stadtgebiet unterwegs sein. Der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein sagt dazu: „Die Stadt Linz achtet darauf, dass nach Möglichkeit der Fuhrpark mit emissionsloser E-Mobilität erneuert wird. Im Fall der Straßenmeisterei ist diese umweltfreundliche Antriebsart bestens geeignet, da keine täglichen Distanzen von mehreren hundert Kilometer zurückgelegt werden“.

Staatliche Fördergelder – die Kosten für die neue E-Mobilität sind überschaubar

Der Umstieg von Dieselfahrzeugen auf E-Autos kostet laut der Straßenmeisterei selbst dank der staatlichen Fördergelder in etwa gleich viel wie ein vergleichbares Modell samt Verbrennungsmotor. Was die Führungsspitze der Straßenmeisterei neben dem nachhaltigen Umweltschutzgedanken überzeugte, waren die geringen Erhaltungskosten. Zum einen fällt die motorbezogene Steuer weg, zum anderen ist das „Tanken erheblich günstiger“.

Ganzer Fuhrpark steht vor der Umstellung

Nach dem ersten E-Auto für die Straßenmeisterei Linz sollen nun Schritt für Schritt die außer Dienst zu stellenden Dieselfahrzeuge durch hochwertige E-Fahrzeuge ersetzt werden. Neben den Pkws für die Verantwortlichen und die Führungsetage warten noch Nutzfahrzeuge auf den Wechsel – darunter finden sich Lkws, Unimogs sowie weitere Streckendienstfahrzeuge.

Autor: Stefan Köstlinger

Stefan Köstlinger ist Kommunikationswissenschaftler, ehemaliger Journalist und selbstständiger Texter mit seiner K & K Schreibwerkstatt. E-Mobilität hat ihn schon immer fasziniert – angefangen vom ersten ferngesteuerten Auto bis heute und der Möglichkeit, verbrennungsmotorfrei zu leben.

8. Januar 2021

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